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Willkommen beim Preisträger des

Innovationspreises für 

Weiterbildung des Freistaates Sachsen

 

Fachtag „Das Schutzkonzept ganz praktisch – Der Weg ist das Ziel“

Bereits im sechsten Jahr widmet sich unsere Fachtags-Reihe zentralen Aspekten institutioneller Schutzkonzepte – mit einem besonderen Fokus auf Themen, die in der Praxis häufig zu kurz kommen.Haus ohne berschrift und Lupe

 

📅 03. November 2026
09:00 – 16:30 Uhr
📍 Evangelische Tagungs- und Freizeitstätte Dresden
Heideflügel 2, 01324 Dresden
💶 Teilnahmebeitrag: 130,00 €

 

Wir stellen bewusst die provokante Frage: „Was kommt oft zu kurz?“

In der Prozessbegleitung zeigt sich immer wieder, dass wichtige Bausteine von Schutzkonzepten unklar bleiben oder nicht ausreichend umgesetzt werden. Dazu gehören insbesondere:

  • Beteiligung – die aktive Einbindung aller Zielgruppen, insbesondere von Kindern und Jugendlichen
  • Interventionsmanagement – klare Abläufe und gute Vorbereitung für den Ernstfall
  • Aufarbeitung – gelingende Rehabilitation und Klärung nach Verdachtsfällen
  • Medienschutz – Umgang mit digitalen Risiken wie Cybermobbing oder Grenzverletzungen

Freuen Sie sich auf einen lebendigen und praxisnahen Fachtag mit:

  • Thematischen Workshops mit erfahrenen Fachreferent*innen
  • Praxisnahen Einblicken und erprobten Ansätzen
  • Offenem Austausch über Herausforderungen und Lösungen
  • Raum für Ihre Fragen, Erfahrungen und Perspektiven
👉 Seien Sie dabei, gestalten Sie Schutzkonzepte wirksam mit und melden Sie sich hier an!

 

Das SGB VIII und die GEAS-Reform: Neue Handreichung

Die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) verändert Aufnahme , Screening und Asylverfahren für geflüchtete Kinder und Jugendliche grundlegend. Besonders unbegleitete Minderjährige sind gefährdet, da ihre spezifischen Schutzbedarfe in beschleunigten Verfahren leicht übersehen werden können. Gleichzeitig entstehen an den Schnittstellen zwischen Asylsystem, Sicherheitsbehörden und der Kinder und Jugendhilfe nach SGB VIII häufig unklare Zuständigkeiten.

Eine neue Handreichung von Terre des Hommes und dem Bundesfachverband Minderjährigkeit und Flucht e.V. bietet Orientierung und konkrete Empfehlungen zum Schutz unbegleiteter geflüchteter Kinder und Jugendlicher. Sie fasst zentrale Aspekte der GEAS Reform zusammen und zeigt auf, wie das Kindeswohl in allen Prozessschritten gesichert werden kann.
https://www.tdh.de/fileadmin/user_upload/Verein/01_Informieren/Themen/Kinderrechte/260420_GEAS-Reform_Handreichung_Layout.pdf .

Der Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e.V. hat sich als Teil der Sächsischen Fachvernetzung (un-)begleitete geflüchtete junge Menschen auf der Flucht (SUMF) mit der Thema beschäftigt und eine Analyse erarbeitet:
https://kinderschutzbund-sachsen.de/download/wo-bleibt-das-kindeswohl-im-neuen-asylrecht .

 

Stellungnahme: Schutz für Kinder, Frauen und Fachkräfte braucht verlässliche Ressourcen

Der mutmaßliche Femizid vom 28. April 2026 in Neustadt/Sachsen erschüttert zutiefst. Besonders betroffen sind die drei Kinder, die ihre Mutter durch extreme Gewalt verloren haben. Solche Ereignisse bedeuten für Kinder nicht nur Trauer, sondern gravierende und langfristige Folgen für ihre psychische Entwicklung und ihr Sicherheitsgefühl.

Der Fall verdeutlicht erneut, dass Trennungsphasen für Frauen und Kinder eine besonders gefährliche Zeit darstellen. Gewalt eskaliert häufig, Kinder sind unmittelbar betroffen – mit teils lebenslangen Auswirkungen. Zugleich zeigt der Tod einer Familienhelferin, dass auch Fachkräfte erheblichen Risiken ausgesetzt sind. Trotz großer Verantwortung fehlen oft ausreichende personelle, zeitliche und materielle Ressourcen, um wirksamen Schutz zu gewährleisten.

Aus Sicht des Kinderschutzbundes wird deutlich: Schutzkonzepte allein reichen nicht aus. Entscheidend ist ihre verlässliche und dauerhaft finanzierte Umsetzung in der Praxis.

Wir fordern daher verbindlich ausgestattete und langfristig gesicherte Schutzstrukturen, die dem tatsächlichen Risiko von Gewalt gerecht werden. Dazu gehören insbesondere eine bedarfsgerechte personelle Ausstattung in Beratungseinrichtungen und Hilfesystemen, ausreichende finanzielle Mittel für Sicherheitsmaßnahmen wie geeignete Räumlichkeiten, Schutztechnik und funktionierende Notfallstrukturen sowie klare und verbindliche Sicherheitsstandards für Fachkräfte. Ebenso notwendig sind regelmäßige Risikoanalysen und Schulungen zum Selbstschutz, um Mitarbeitende besser zu schützen. Für Kinder und Jugendliche braucht es zudem niedrigschwellige, traumasensible Angebote, die eine nachhaltige Verarbeitung von Gewalterfahrungen ermöglichen.

Die vollständige Stellungnahme mit allen Forderungen finden Sie im Downloadbereich: https://kinderschutzbund-sachsen.de/download/stellungnahme-schutz-fuer-kinder-frauen-und-fachkraefte-braucht-verlaessliche-ressourcen-nicht-nur-konzepte.

Haus ohne berschrift und Lupe

 

Schutzkonzepte sind jetzt Pflicht für Frauen- und Kinderschutzhäuser

Als Kinderschutzbund LV Sachsen e.V. haben wir im April die Mitglieder der LAG Gewaltfreies Zuhause e.V. über die Anforderungen und Inhalte von Schutzkonzepten mit Blick auf junge Menschen informiert. Das neue Gewalthilfegesetz sieht verbindliche Schutzkonzepte für alle Gewaltschutzeinrichtungen vor, insbesondere für Frauen- und Kinderhäuser – und ist eine Voraussetzung für die Trägeranerkennung. Es markiert die Übergänge zur Jugendhilfe, KKG und Kinderschutzverfahren verweist aktiv auf angrenzende Systeme und Verfahren.

Gewaltschutzkonzepte schaffen klare Strukturen, erhöhen die Sicherheit und stärken die fachliche Qualität in der Arbeit mit gewaltbetroffenen Frauen und Kindern. Als DKSB LV Sachsen e. V. vertreten wir in der UAG Kinderschutz und Weiterbildung die Interessen junger Menschen im Landeslenkungsausschuss zur Prävention Häuslicher Gewalt. Der fachliche Austausch zeigt, wie wichtig eine Begleitung und Unterstützung der Träger im Gewaltschutz ist. Es braucht Zeit, Ressourcen und Wissen, damit Schutzkonzepte umgesetzt werden können.

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Fachstelle – LAG Gewaltfreies Zuhause e.V. ist 2025 eine Broschüre zur (Mit-)Betroffenheit von Kindern bei partnerschaftlicher Gewalt entstanden: https://gewaltfreieszuhause.info/wp-content/uploads/2024/01/LAG_Broschuere_Fachtag_WEB_Titel.pdf

 
 

 

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Dozentenschulung „Kinder in guten Händen®“

Werden Sie qualifizierter Dozentin für präventiven Kinderschutz und tragen Sie aktiv dazu bei, Fachkräfte nachhaltig zu stärken.

Termin 2026

  • 28. – 30. September 2026 und
  • 13. – 15. November 2026

Fachlich fundiert – praxisnah – wirkungsvoll

In unserer Dozentenschulung vermitteln wir Ihnen fundiertes Fachwissen, rechtliche Grundlagen sowie klare und anwendbare Handlungsstrategien. Die Inhalte sind gezielt auf verschiedene Arbeitsfelder abgestimmt und unterstützen Sie dabei, sicher und kompetent mit Verdachtsmomenten umzugehen.

Ziel ist es, Ihre Handlungssicherheit zu stärken und junge Menschen bestmöglich zu schützen.

Ist diese Schulung das Richtige für Sie?

Sie möchten…

  • dass Ihr Team über fundiertes Wissen zu Kindeswohl und Kinderschutz verfügt?
  • Sicherheit im Umgang mit Verdacht auf Kindeswohlgefährdung gewinnen oder weitergeben?
  • als Dozent*in Schulungen für Schulteams leiten?
  • Fortbildungen für Teams in Kitas oder der Kindertagespflege durchführen?

Dann ist diese Qualifizierung genau das Richtige für Sie! Melden Sie sich gern hier an.

 

Fortbildungsreihe „Kinder in guten Händen in Schule“ als E-Learning

Wir bieten Ihnen die Fortbildungsreihe „Kinder in guten Händen in Schule“ als E-Learning für Ihre Schule an. Gern stellen wir Ihnen den Zugang sowie das Handbuch „Kinder in guten Händen in Schule“ zur weiteren Arbeit in Ihrer Schule kostenfrei zur Verfügung.

Inhalte der Fortbildung:

Modul 1: Prävention

Modul 2: Grundlagen zum Kinderschutz in der Schule

Modul 3: Handlungsleitfaden bei Anhaltspunkten für Kindeswohlgefährdung

Modul 4: Elterngespräche zu sensiblen Themen

Modul 5: Umgang mit dem betroffenen Kind

Schutzkonzept

Wünschen Sie sich nach dem E-Learning eine Schulung von 2 Stunden in Präsenz oder Online für Ihr Team, um Inhalte zu vertiefen? Dann vermitteln Ihnen unsere ausgebildeten Dozenten.

Wenn Sie Interesse an der Fortbildung für Ihr Team haben, dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Katja Sturm
Tel. +49 (0)351 42 42 009
E-Mail:
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Beratung zum Schutzkonzept

Sie sind eine Einrichtung oder ein Träger, der eine Prozessberatung zur Entwicklung Ihres Schutzkonzeptes sucht? Dann sind Sie hier genau richtig. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, so dass wir Ihnen das weitere Vorgehen besprechen können.

Melden Sie sich mit Ihrer Anfrage direkt bei mir:

Katja Sturm
Tel. +49 (0)351 42 42 009
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In aller Kürze und mit Würze

Sie benötigen eine Fortbildung rund um die Themen Kinderschutz, Kindeswohlgefährdung, Elterngespräche, Traumapädagogik und Kinderängste für Ihr Team, Ihren Träger oder Ihr Kollegium, dann sind Sie hier genau an der richtige Stelle.

Melden Sie sich mit Ihrer Anfrage direkt bei mir:

Katja Sturm
Tel. +49 (0)351 42 42 009
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Die wichtigsten Informationen zum Projekt und dem Fortbildungskonzept "Kinder in guten Händen" finden Sie auf dieser Website.